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STIFTUNG HISTORISCHER EISENBAHNPARK NIEDERRHEIN

Erhalt niederrheinischer Eisenbahngeschichte

Stiftung historischer Eisenbahnpark Niederrhein


Stiftung Historischer Eisenbahnpark Niederrhein


Die Stiftung soll zur Förderung und touristischen Stärkung der Region Niederrhein beitragen und den europäischen Gedanken durch touristische und kulturelle Zusammenarbeit fördern.
Die Stiftung fördert außerdem den Erhalt und die Rekonstruktion von technisch und historisch wertvollen Eisenbahnanlagen und Gebäuden. Der Aufbau einer Infrastruktur und eines Betriebes im Stil der königlich preußischen Eisenbahnverwaltung, sowie der dazu notwendigen Betriebsmittel soll im besonderen Maße ermöglichen, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, um sowohl alte wie auch moderne Arbeitsmethoden vermitteln zu können.

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24.11.2019 - Erhalt der 038 711-8 unter dem Dach der Stiftungen SDE/SHEPN gesichert
Die Stiftung SHEPN hat Anfang des Jahres 2019 eine Übernahme des Fahrzeugparks mit einem vorläufigen “Standort-Pflegevertrag“ für die 038 711-8 mit Fam. Hesse abgeschlossen.

Die historischen Speisewagen und der BD3yg mußten ihren Standort wegen der Erweiterun des Möbelhauses verlassen. Geplant ist, mit einem der Speisewagen wieder in den Betriebsdienst zurückzukehren. Allerdings sind 45 Jahre unter freiem Himmel nicht ohne Folgen geblieben.
 
02.09.2019 - Wie aus einem Haufen rostigem Blech, wieder Lok Friedrich wurde -  Bildbericht Lok Friedrich

Die Lok Friedrich (Friedrich Harkort) Bn2t, Henschel & Sohn, Bj. 1949, Fabr. -Nr. 27119 ging zuerst an die Firma Karl Plinke, Bauunternehmung für Hoch-, Tief- und Stahlbetonbau in Hannover, wurde aber wenige Monate später von dort an die Klöckner Bergbau AG in Hagen-Haspe für ihre Schlackenbahn verkauft. Die Maschine wurde dort jedoch im seitlichen Breitenmaß wesentlich verkleinert, um den Platzverhältnissen in der Hütte zu entsprechen. Nach dem Ende ihrer Dienstzeit in Haspe wurde sie 1973 auf einem Spielplatz in Gevelsberg-Vogelsang aufgestellt. 1984 kaufte die Märkische Museums-Eisenbahn (MME) in Hüinghausen die Maschine für ihr Netz. Zu einer Spuranpassung von 900 auf 1000 mm und einer Wiederaufarbeitung kam es jedoch aus verschiedenen Gründen nicht. Am 23.02.2012 erwarben der Eisenbahnfreunde Witten e.V. die Maschine, um sie als Denkmal im Wittener Hauptbahnhof aufzustellen. Bis zum Jahre 2016 gab es mehrere Anläufe die Maschine mit Unterstützung von Sponsoren und Partnern aus der Industrie wieder herzurichten, jedoch stellte sich die geplante historische Wiederherstellung gemäß den originalen Henschel-Zeichnungen als zu ambitioniert dar.
Im Jahre 2016 trugen die Eisenbahnfreunde Witten ihr Anliegen dann an die Stiftung-Historischer Eisenbahnpark-Niederrhein (SHEPN) heran, da man dort im Vorfeld schon einige historische Fahrzeuge wieder zu neuem Leben erwecken konnte. Unter anderen hatte Dipl.-Ing.  Rainer Wiegand die Federführung zur Aufarbeitung der 78 468 inne, die seit ihrer Wiederinbetriebnahme viele Sonderzüge, auch für die EFW, bespannt hatte.  Auch mit der Aufarbeitung der 94 1538 konnte Wiegand überzeugen; die ex. Dillenburger Steilstrecken-Maschine begeisterte seit 1998 als DB-Steilstreckenlok viele Eisenbahnfreunde. Man kam zu einer Übereinkunft und übertrug die Leitung und Federführung der Aufarbeitung des "Friedrich" an die SHEPN.

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